DIY Gewürzöle mit ätherischen Ölen und Würzsalze: Die Essenz der Natur auf Vorrat
Mach dein Pizzaöl einfach selbst! 🍕🌿 Erfahre, wie du DIY Gewürzöle mit ätherischen Ölen ansetzt und worauf du bei der Haltbarkeit achten musst. Inklusive Pizza-Öl Rezept!
Wer einmal den intensiven Geschmack eines selbstgemachten Würzöls erlebt hat, möchte es in der Küche nicht mehr missen. Besonders wenn es schnell gehen muss wie bei einer spontanen Kartoffelpizza heute zum Beispiel sind DIY Gewürzöle mit ätherischen Ölen die Rettung. Sie bündeln die Kraft der Pflanzen in einer Flasche und sind jederzeit einsatzbereit.
In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du deine eigenen Würzmittel herstellst, warum sie oft intensiver schmecken als gekaufte Produkte und wie du sie sicher lagerst. Außerdem erfährst du, warum diese kleinen Fläschchen das perfekte Geschenk aus der Aroma-Küche sind.
Warum Gewürzöle mit ätherischen Ölen ansetzen?
Normalerweise legt man frische Kräuter in Öl ein, um ein Aroma-Öl zu erhalten. Das Problem dabei: Frische Kräuter enthalten Wasser. Wenn man nicht aufpasst, kann das Öl schnell verderben oder sogar schimmeln. Wenn wir jedoch DIY Gewürzöle mit ätherischen Ölen herstellen, nutzen wir die reinste Form des Aromas ohne das Risiko von Feuchtigkeit.
Die Vorteile liegen auf der Hand:
- Haltbarkeit: Da keine Pflanzenteile im Öl schwimmen, bleibt das Basisöl so lange haltbar, wie es auf der Flasche steht.
- Intensität: Ein Tropfen ätherisches Oregano- oder Basilikumöl ist oft geschmacksintensiver als ein ganzer Bund getrocknete Kräuter.
- Verfügbarkeit: Du hast das ganze Jahr über Zugriff auf mediterrane Aromen, auch wenn dein Kräutergarten im Winterschlaf ist.
Diese Art der Vorratshaltung ist ein cleverer Küchen-Hack, der dir im Alltag Zeit spart. Es ist die perfekte Ergänzung zu den Tipps aus meinem Beitrag über das Kochen mit ätherischem Rosmarinöl.
Das Herzstück: Das Aroma-Pizza-Öl
Für eine Kartoffelpizza oder die klassische Pizza Margherita ist ein scharfes, krautiges Öl das absolute Highlight. Da Kartoffeln von Natur aus eher mild sind, vertragen sie eine kräftige Würze.
Zutaten für 250 ml Pizza-Öl:
- 250 ml hochwertiges Olivenöl (nativ extra)
- 2 Tropfen ätherisches Oreganoöl
- 2 Tropfen ätherisches Basilikumöl
- 1 Tropfen ätherisches Thymianöl
- Optional für die Optik: Ein paar getrocknete Chiliflocken oder ein Zweig getrockneter Rosmarin
- Fülle das Olivenöl in eine dunkle Glasflasche. Dunkles Glas schützt die empfindlichen ätherischen Öle vor Licht.
- Gib die Tropfen der ätherischen Öle direkt in die Flasche.
- Verschließe die Flasche gut und schüttle sie kräftig für etwa 30 Sekunden.
- Lass das Öl mindestens 24 Stunden ruhen, damit sich die Aromen im Trägeröl „setzen“ können.
Anwendung: Träufle das Öl erst nach dem Backen über die Pizza. So bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe und das volle Aroma erhalten. Wenn du wissen möchtest, wie diese Kräuteröle zusätzlich dein Wohlbefinden steigern können, lies gerne nach, wie ätherische Öle das Immunsystem stärken.
Die Kunst der Würzsalze
Neben Ölen lassen sich auch fantastische Würzsalze kreieren. Salz ist ein hervorragender Träger für ätherische Öle, da es die Essenz bindet.
Basis-Rezept für Aroma-Salz:
- 200 g grobes Meersalz oder Steinsalz
- 5-8 Tropfen ätherisches Öl (z.B. Zitrone für Fischsalz oder Rosmarin für Kartoffelsalz)
Zubereitung: Mische das Salz in einer Schüssel mit den Ölen. Reibe das Salz zwischen den Händen oder nutze einen Mörser, um die Öle tief in die Salzkristalle einzuarbeiten. Fülle es in ein Glas und lass es eine Woche verschlossen stehen.
Dieses DIY-Projekt ist so einfach, dass du es wunderbar zwischendurch erledigen kannst. Es ist ein schönes Beispiel dafür, wie wir die Natur in unseren modernen Alltag integrieren, ähnlich wie wir digitale Werkzeuge nutzen, was ich in meinem Artikel über KI und Aromatherapie näher beleuchte.
Haltbarkeit und Lagerung
Damit deine DIY Gewürzöle mit ätherischen Ölen lange frisch bleiben, solltest du drei Dinge beachten:
- Dunkelheit: Ätherische Öle sind lichtempfindlich. Lagere deine Flaschen besser im Küchenschrank, nicht direkt auf der sonnigen Fensterbank.
- Kühle: Eine normale Zimmertemperatur ist okay, aber vermeide Plätze direkt neben dem Herd.
- Sauberkeit: Verwende nur absolut saubere Glasflaschen. Da wir keine frischen Kräuter verwenden, ist das Risiko geringer, aber Sauberkeit ist in der Aroma-Küche das oberste Gebot.
Solltest du das Gefühl haben, dass das Öl ranzig riecht, entsorge es bitte. Das liegt dann meist am Basisöl (dem Olivenöl), nicht an den ätherischen Essenzen. Hochwertige Fette sind nicht nur in der Küche wichtig, sondern auch in der Kosmetik, zum Beispiel wenn wir reife Haut natürlich pflegen.
Kreativität in Flaschen
Die Herstellung von eigenen Gewürzölen ist der nächste logische Schritt für jeden, der das Kochen mit ätherischen Ölen liebt. Es ist nachhaltig, gesund und unglaublich lecker. Ob für deine heutige Kartoffelpizza oder als liebevolles Mitbringsel für Freunde mit diesen Rezepten bringst du die Essenz der Pflanzen direkt auf den Teller.
Die Basis entscheidet: Welche Speiseöle eignen sich zum Mischen?
Nicht jedes Öl harmoniert mit jeder Essenz. Die Wahl des Trägeröls beeinflusst nicht nur den Geschmack, sondern auch die gesundheitliche Wertigkeit deines DIY-Projekts. Hier sind die besten Partner für deine ätherischen Öle:
- Olivenöl (nativ extra): Der Klassiker für die mediterrane Küche. Es hat einen starken Eigengeschmack, der hervorragend zu Rosmarin, Oregano und Thymian passt. Achte darauf, es nicht zu stark zu erhitzen, um die wertvollen Fettsäuren zu schützen.
- Mandelöl (lebensmittelecht): Dieses Öl ist fast geschmacksneutral und sehr mild. Es ist die perfekte Basis für süße Kreationen oder feine Salate. Es harmoniert wunderbar mit Zitrusölen oder Vanille.
- Rapsöl: Wenn du ein Öl suchst, das den Geschmack der ätherischen Öle unverfälscht wiedergibt, ist raffiniertes Rapsöl ideal. Es ist zudem hitzebeständiger und eignet sich gut, wenn das Würzöl erst beim Braten in die Pfanne kommt.
- Leindotteröl oder Hanföl: Diese Öle sind sehr gesund (reich an Omega-3), sollten aber niemals erhitzt werden. Sie eignen sich exzellent für kalte Dressings in Kombination mit Zitrone oder Koriander.
Achte darauf, dass deine Basisöle immer frisch sind. Da ätherische Öle die Oxidation nicht verhindern können, ist die Haltbarkeit deines DIY-Würzöls immer durch das Haltbarkeitsdatum des verwendeten Speiseöls begrenzt. Ein hochwertiges Trägeröl ist zudem nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern unterstützt auch dein Hautbild von innen eine tolle Ergänzung für alle, die Wert darauf legen, ihre reife Haut natürlich zu pflegen.
